Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit. Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Folglich erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko ganz erheblich – vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde viel zu tief steht, um für die erforderliche UV-Strahlung zu sorgen. Genau auf diese UV-Strahlung aber ist der Körper angewiesen, denn Vitamin D wird zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet – jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne.

Vitamin D wird in jeder Zelle gebildet

Bis vor wenigen Jahren noch war man der Meinung, die aktive Form des Vitamin D werde mithilfe des Sonnenlichtes ausschliesslich unter Mitwirkung der Leber, der Nieren und der Haut gebildet.

Dank des amerikanischen Forschers Prof. Michael F. Holick, Professor für Medizin, Dermatologie, Physiologie und Biophysik sowie Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, wissen wir heute, dass offenbar jede einzelne Körperzelle über die Fähigkeit verfügt, aktives Vitamin D zu bilden.

Diagnostik

Die ersten Anzeichen und Symptome  sind meist schlechte Stimmung, Schlafstörungen und Nervosität Achten Sie deshalb besonders auf diese Zeichen eines Vitamin-D-Mangels: Sie reagieren gereizt auf Fragen oder anderweitige Situationen, bei denen Sie zuvor ruhig blieben. Bei ständig anhaltenden Kopfschmerzen ziehen Sie sich zurück und ihr Verhalten gegenüber Freunden oder Verwandten hat sich in der letzten Zeit negativ verändert. Dies sind oft die ersten Auswirkungen des Vitamin-D-Mangels. Auch anhand der Fingernägel ist es möglich, eine Diagnose an sich selbst durchzuführen: Bei Vitamin-D-Mangel brechen diese sehr schnell.

Analyse

Um Ihren aktuellen Vitamin-D-Spiegel und damit die für Sie nötige Vitamin-D-Dosis herauszufinden, können Sie bei Ihrem Arzt eine Blutuntersuchung durchführen lassen.

Therapie

Wenn ein Mangel an Vitamin D besteht, bedarf es einer geeigneten Therapie. Viele Personen leiden unter einem Mangel an Vitamin D. Zwei Gründe beeinflussen die Verbreitung der Mangelerscheinungen massgeblich. Die täglich konsumierten Nahrungsmittel enthalten vergleichsweise wenig Vitamin D. Deswegen stellt die Sonne den mit Abstand wichtigsten Faktor für die körpereigene Produktion des bedeutenden Stoffes dar. Die Haut bildet Vitamin D unter Einfluss der UVB-Strahlen. Aus diesem Grund verstärkt sich die Verbreitung der Mangelerscheinungen über die Wintermonate.